Naturforscher AG

Naturforscher AG der Kinder- und Jugendarbeit Wolfhagen

 

Seit Ende der Osterferien treffen sich 12 Mädchen und Jungen im Alter von 8-12 Jahren jeden Freitag für 2 ½ Stunden zur Naturforscher AG.


Zusammen mit dem Naturpädagogen und Dipl. Forstwirt Gerd Greskamp und einer Betreuerin oder einem Betreuer der Kinder- und Jugendarbeit lernt die Gruppe bis zu den Sommerferien den besonderen Lebensraum Wald und andere Naturgebiete näher kennen.

Als Treffpunkt dient entweder der Mitmach-Garten der Kinder- und Jugendarbeit oder es geht direkt in den Stadtwald. Dort ist gerade der Bau einer eigenen kleinen Hütte aus am Boden liegenden Ästen eine willkommene Beschäftigung der Mädchen und Jungen. Auch eine gemeinsame Fährtensuche unterschiedlicher Wildtiere und das Kennenlernen von Tierfellen stand im herrlichen Wolfhager Waldgebiet auf der Tagesordnung.

Auch das Renaturierungsgebiet Kampwiesen wurde bereits zweimal erkundet sowie der Bach in den Teichwiesen. Mit Köcher, Lupenglas, Wasserbecken und viel Eifer ging es dort an das Aufspüren von kleinen Lebewesen, die nach einem kurzen Anschauen und Bestimmung wieder zurück ins kühle Nass befreit wurden.



Immer wieder ist der schonende Umgang mit Natur und Umwelt ein Thema ohne den gestreckten Zeigefinger.

Auch der Mitmach-Garten bietet unterschiedliche Beschäftigungsformen. So sind bereits Kartoffeln eingepflanzt worden und zu einem anderen Termin soll die Feuerschale zu einem leckeren Grillnachmittag eingeweiht werden.


Das Erleben von Bewegung, Körper- und Sinneserfahrung gehört zu den Grundbedürfnissen von Kindern. Der Wald ist die perfekte Umgebung für sensomotorische Erfahrungen, speziell wenn es um die körpernahen Sinne wie Fühlen, Riechen, Bewegungs- und Tiefensinn geht.

Wer sich gerne in der freien Natur aufhält, wird nicht bezweifeln, dass auch unseren Kindern mehr Natur guttut - Naturnähe beeinflusst unser Wohlbefinden positiv.

Kinder, die mit viel Natur aufwachsen, haben oftmals ein besseres Selbstwertgefühl. Sie zeigen starkes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, treten entspannt auf, sind motiviert zu lernen und können gut soziale Beziehungen pflegen. Sie sind durchsetzungsfähig, ohne dabei aggressiv zu sein.

Der Kontakt zur Natur verbessert die Kreativität. und stimuliert Lernprozesse. Die Vielfalt der Umgebung, Steine, Beeren, Tannenzapfen, Käfer, Baumrinde, alles weckt Interesse und regt zu Fragen an. Solche Fragen bieten uns Betreuerinnen und Betreuern ideale Möglichkeiten, um Lernprozesse, die von den Kindern ausgehen, aufzugreifen und zu vertiefen. Dadurch wird naturwissenschaftliches Verständnis angebahnt.

 Das Spielverhalten verändert sich in der Natur, es wird intensiver und einfallsreicher. Einmal verläuft es mit viel Toben und Geschrei, ein anderes Mal mucksmäuschenstill.

Die Natur ist einfach ein idealer Bewegungsraum für Kinder!

 



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