AKTUELLES

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Queerer Treff, 20.1.23 17:30 Uhr,
      Kurfürstenstr. 22



 

 

Kunst Workshop

 

Neben den grundlegenden Techniken im Umgang mit Aquarell, Acryl,

Wachs-, Pastell- und Öl-Kreide, Naturmaterialien, Collage, Ton… werden wir spielerisch

vielfältige Erfahrungen und Erlebnisse mit unserer Kreativität, jahreszeitlich eingebettet,

in vielerlei Art und Weise ausprobieren, sowie große Künstler der Welt kennenlernen und eigene Kunstwerke erschaffen!

 

5 Termine - immer dienstags von 15 – 17 Uhr im JUZ

14.02. – 21.02. – 28.02. – 07.03. – 14.03. 

 

Der Workshop ist auf 10 Plätze begrenzt!

… alle Kinder ab 6 Jahren sind herzlich willkommen.

Die Teilnahmegebühr für alle Termine beträgt 55 Euro.

 

Anmeldung und Bezahlung unter www.jugendarbeit-wolfhagen.com

 

Bei Fragen schreibt uns: jugendarbeit@wolfhagen.de

 

 

 

  


Queeres Winterfest im Kulturladen Wolfhagen


Gemeinsam für mehr Vielfalt: Katharina Knackstedt (von links) und Ilka Proksch von der Wolfhager Kinder- und Jugendarbeit, Lukas Wiederhold, Torsten Fiege und Martina Kratz von der evangelischen Jugendarbeit und Vize-Landrätin Silke Engler. Foto: sascha hoffmann 

 

Wolfhagen – Die vielen kleinen Flaggen des Memories sind kunterbunt, haben verschiedene Bedeutungen und mausern sich am Sonntagnachmittag im Nu zum heimlichen Mittelpunkt des ersten „Queeren Winterfestes“. Was im Wolfhager Kulturladen auf den ersten Blick lediglich ein nettes Spiel ist, liefert schnell Erklärungen. Wer keine Berührungspunkte mit der Szene hat, schafft meist gerade mal, die Regenbogenfahne ihrer Bedeutung zuzuordnen. Die ist seit jeher als Symbol für Vielfalt, Toleranz sowie Offenheit bekannt und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung von LGBTQI*-Menschen. Die Abkürzung steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Transgender, Queer und Intersexuell. 

„Queer ist der Oberbegriff für alle Menschen, deren sexuelle Orientierung nicht heterosexuell ist und/oder deren Geschlecht nicht dem der Geburt entspricht“, erklärt Lukas Wiederhold, der die Idee zum Winterfest hatte. In Naumburg aufgewachsen, weiß der 29-Jährige, wie schwer es sein kann, auf dem Land zu leben, wenn man „anders“ ist. Selbst mit transsexuellem Hintergrund, hat es Wiederhold in die Großstadt gezogen.

In Frankfurt, wo er seit einigen Jahren lebt, sei das Leben für queere Menschen deutlich entspannter, jede Menge zu tun gebe es vor allem in ländlichen Gegenden, und das habe er sich nun zur Aufgabe gemacht. Dass er allein wenig ausrichten kann, war ihm dabei schnell klar, und so suchte er sich Unterstützung in seiner alten Heimat.

„Ich habe einfach bei der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Wolfhagen angerufen und erfreulicherweise offene Türen eingerannt“, freut sich Lukas, der bei seinem Bestreben, etwas für die Community vor Ort zu tun, zudem von der evangelischen Kirche, der LBST*IQ-Netzwerkstelle Nordhessen und auch dem Landkreis unterstützt wird. 

Vize-Landrätin Silke Engler hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich vorbeizuschauen. Neben Worten hat sie auch einen Förderbescheid mitgebracht, um zu zeigen, „dass der Landrat und ich sehr für das Thema einstehen, Vielfalt in seiner ganzen Breite zu ermöglichen.“

Wolfhager Allgemeine vom 07.12.2022


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